Torrevieja an der Costa Blanca
Alles begann mit einem kleinen Fischerdörfchen und einem alten Wachturm (torre vieja). 1820 wurde Torrevieja von der Bischofsregion Orihuela abgespalten. Nur 9 Jahre später wurde die Stadt Opfer eines gewaltigen Erdbebens, welches viele Todesopfer forderte und die Stadt in Schutt und Asche legte. Wieder aufgebaut mit ein- bis zweistöckigen Häusern träumte das kleine Dorf lange vor sich hin. Auf den Strassen und in kleinen Tapabars wurde ein eigener Dialekt gesprochen und gemütliches spanisches Tagesgeschehen prägte neben harter Arbeit in den Salzwerken und Fischerhäfen das Stadtbild.
Der Zustrom von Touristen hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen. Um die Stadt herum sind Wohnsiedlungen enstanden mit den
notwendigen Serviceangeboten. Neue Promenaden, Gärten und Freizeitstätten machen neben dem Klima und der Landschaft den Reiz Torreviejas aus. Das gesunde Mittelmeerklima ist nicht nur bei schwer Rheuma-, Herz- und Asthmakranken
beliebt, sondern zieht auch an Schuppenflechte leidendende an die Küste, die die salzhaltige Meerluft in Kombination mit den Salinen sehr zu schätzen wissen.
Die zwei großen Salzseen, die Lagunen von Torrevieja und La Mata bilden zusammen einen circa 2.100
Hektar großen Naturpark, welcher 1994 unter Schutz gestellt wurde und hauptsächlich der Salzgewinnung und als Vogelschutzgebiet dient.
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